Freitag, 23. Oktober 2009
Killerspiel Spieler sind uneinsichtig, oder?!
Das Aktionsbündnis Winnenden rief am vergangenen Sonntag den 17.10 zum Aktionstag "Familien gegen Killerspiele ".
Neben dem obligatorischen Informations- und Diskussionsstandes bezüglich des Aktionsbündnisses, hatten sie vor die Stuttgarter Staatsoper auch einen riesigen Bauschuttcontainer, in welchem geläuterte Killerspielspieler ihre Mordsimulatoren entsorgen sollten. Als Wiedergutmachungsbonbon bestand die Möglichkeit ein signiertes Fußballtrikot der Nationalmannschaft zu ergattern. Die Killerspiel Spieler der Stuttgarter Umgebung scheinen jedoch größtenteils uneinsichtig zu sein, denn zur Halbzeit gegen 14:30 befanden sich erst 4 Spiele im Container. Das Aktionsbündnis gestand ein, dass es nicht Sinn und Zweck der Aktion war, möglichst viele Mordsimulatoren und Killerspiele im Vernichtungscontainer zu sammeln, sondern das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen und Dialoge zu führen.
Diverse MS-Medien berichteten Online darüber ( 1, 2, 3, 4) ebenso auch der SWR ( ab 4:15 ) und ein Vlogger, der eine der Inszenierten Szenen des Berichtes dokumentierte .
Die Piratenpartei und ein Videospieler(-innen)verband bezogen in der Nähe ebenso einen Stand und hatten auch Spruchbänder und Schilder im Gepäck.
Jetzt mein Senf dazu:
Mit dem Plakatmotto "Stoppt den Trauer-Terror" kann ich mich identifizieren. Die veröffentlichen Meinungen und Statements mancher Medien und sogenannter "Experten" war in meinen Augen teilweise zu einseitig und aufhetzend. Jedoch in letzter Zeit versuchte man in der Berichterstattung beide Seiten der Problematik aufzuzeigen, was zur eigenen Meinungsbildung wesentlich mehr beiträgt.
Die in dem SWR Videobeitrag gezeigten Kinder, die Spiele in den Container werfen, sehen für mich nicht so aus, als könnten sie selbst die Spiele kaufen, die sie da hineinwerfen*. Das eine ist USK 16 ( GTA : San Andreas, ein Action und Rennspiel ) das andere USK18 ( Def Jam: Fight for NY, ein Beat 'em up "Prügelspiel" ) eingestuft. Keines der beiden Kinder sieht so aus als wäre es 16 oder gar 18, also haben sie die Spiele von Bezugsberechtigten erhalten.
Spiele die in Deutschland verkauft werden, müssen einen USK Hinweis haben, diesen bekommt man beispielsweise durch Prüfung. Nach der Prüfung wird eingestuft zwischen USK ab 0 Jahren und USK ab 18 mit 3 Zwischeneinstufungen ( ab 6J, ab 12J, ab 16J ) . Wird ein Spiel nicht Geprüft in den Verkauf gebracht, bekommt es Automatisch die USK ab 18 Einstufung.
Einige Spiele werden nach Antrag Dritter von der BPjM Indiziert, was eine Verschärfung der USK ab 18 Einstufung ist.
Dieses Verfahren wird von vielen Experten Weltweit als eines der strengsten und wirksamsten angesehen. Die Experten aus der Killerspiel-Verbots und Mordsimulationsdenunzierungsecke sind da anderer Meinung.
Zurück zu den Kindern aus dem SWR Bericht. Daß das Fernsehen solche ähnliche Bilder Inszeniert wie sie der Vlogger Dokumentiert ist nichts Neues und üblich. Jedoch daß sie so Junge Menschen zeigen die klar weit unter USK 16 sind, grenzt für mich schon an Göbbel'sche Propaganda, denn bei den USK ab 6 oder USK ab 12 Spielen ist keines der verpönten "Killer & Mordsimulationsspielen" zu finden. Im schlimmsten Falle haben die beiden Kinder die Spiele, die Sie da hineinwerfen, vom Kameramann erhalten, sodass er tolle "Bilder" im "Kasten" einfangen konnte.
* Zitat aus der erweiterten Videobeschreibung: " Zum Zeitpunkt (14:30Uhr) befanden sich im Container: 2 PS2 Spiele (GTA San Andreas und Def Jam: Fight for NY), 1 CD (Kopie von Open Arena), 1 Gameboy Modul (Small Soldiers)"
Das was die Kinder da Hineinwerfen ist weder ein Gameboy Modul noch eine CD, also können es nur die beiden PS2 Spiele sein.
Montag, 10. August 2009
Titel in anderer farbe
asdfasdf
dfsgsafdg
asdfasdf
sdfgsdfg
sgfdhsfgh
fghjfdghj
singular
Sonntag, 9. August 2009
Samstag, 8. August 2009
Blockzitattest
Wombats vermehren sich üblicherweise das ganze Jahr über, in sehr trockenen Gegenden allerdings eher saisonal. Weibchen haben einen nach hinten geöffneten Beutel, sodass dieser bei der Bauaktivität nicht mit Erde vollgeschaufelt wird. Obwohl zwei Zitzen existieren, wird fast immer nur ein Junges aufgezogen. Der Nachwuchs wächst sechs bis acht Monate lang im Beutel heran und bleibt dann noch etwa ein Jahr in der Nähe der Mutter.
Die Geschlechtsreife wird nach zwei Jahren erreicht. Die Lebenserwartung beträgt in Freiheit mindestens fünf, in Gefangenschaft über 20 Jahre. Der nach Angaben des Duisburger Zoos älteste, in Gefangenschaft gehaltene Wombat, ein Wombatweibchen, wurde 34 Jahre alt. Es befand sich neun Jahre in diesem Zoo und starb Anfang September 2008.
Hmmm Editiert!
Wombats
Beschreibung [Bearbeiten]
Wombats erreichen eine Kopfrumpflänge von 70 bis 120 Zentimetern und ein Gewicht von 20 bis 40 Kilogramm. Ausgewachsene Wombatweibchen übertreffen für gewöhnlich die Männchen in Größe und Gewicht. Ihr Körper ist stämmig gebaut, die Gliedmaßen sind kurz und kräftig. Die breitsohligen Füße enden in fünf Zehen, von denen die Vorderfüße fünf und die Hinterfüße vier große, sichelförmig gekrümmte Grabkrallen tragen. Der große Kopf ist breit und die Ohren sind mittellang, rundlich bis dreieckig. Die Augen sind relativ klein und das Nasenfeld ist je nach Art nackt oder behaart. Der Schwanz ist zu einem kleinen, nackten Stummel reduziert. Das relative feste Fell ist kurz bis mittellang und variiert je nach Art in der Farbe von gelb-, grau- bis schwarzbraun.
Die Bezeichnung „Wombat“ wurde von den Aborigines in New South Wales übernommen, welche die Tiere – je nach Gegend – „Wombach“, "Womback" oder auch „Womat“ nannten. Die ersten europäischen Siedler nannten ihn bei seiner Entdeckung 1798 "Native Badger" – in der irrtümlichen Annahme, es sei ein Dachsverwandter.
Bemerkenswert ist das unter den Beuteltieren einzigartige Gebiss, das Ähnlichkeiten mit dem der Nagetiere aufweist. Sie haben im Ober- und Unterkiefer je ein Paar wurzellose Schneidezähne, die Backenzähne sind einfach gebaut und ebenfalls wurzellos. Hierdurch wachsen die Zähne dauernd nach und es kann hartes, abrasives Futter gefressen werden. Da die Eckzähne fehlen, klafft zwischen Vorder- und Backenzähnen eine Lücke (Diastema). Die Zahnformel lautet 1/1-0/0-1/1-4/4, somit haben Wombats die wenigsten Zähne aller Beuteltiere (24 Stück).
Verbreitung [Bearbeiten]
Wombats leben im südlichen und östlichen Australien, in den Bundesstaaten South Australia, Victoria, New South Wales, Queensland und Tasmanien. Sie bewohnen unterschiedliche Lebensräume, benötigen aber eine gut zum Anlegen ihrer Baue geeignete Erde.
Lebensweise [Bearbeiten]
Wombats zählen zu den größten grabend lebenden Säugetieren überhaupt. Mit ihren scharfen Krallen errichten sie Wohnhöhlen in der Erde, welche sich manchmal zu komplexen Tunnelsystemen auswachsen können. Diese Höhlen können bis 20 Meter lang und 3,5 Meter tief sein. Sofern sich die Reviere überlappen, können diese zu unterschiedlichen Zeiten durchaus von verschiedenen Wombats bewohnt werden. Sie sind überwiegend nachtaktiv, tagsüber ruhen sie in ihrem Bau, um in der Dämmerung und nachts auf Nahrungssuche zu gehen.
Ein erwachsener Wombat hat wenige natürliche Feinde. Der eingeführte Dingo ist vermutlich der größte Feind. Das Hinterteil der Wombats ist durch dicke Haut, Knorpel und Knochen verstärkt. Hiermit können sie bei Gefahr den Zugang zur Wohnhöhle blockieren und so die meisten Angreifer abwehren oder an der Decke der Wohnhöhle erdrücken. Für die weitaus meisten Tode sind Menschen (auch durch den Straßenverkehr) verantwortlich. In Gegenden, wo der menschliche Einfluss gering ist, wird die Größe der Population durch die Verfügbarkeit der Futterpflanzen bestimmt.
Wombats besitzen ein Territorium, das je nach Umweltgegebenheiten 5 bis 25 Hektar groß sein kann. Territorien werden durch Kotmarkierungen, Bauten und aggressives Verhalten markiert und verteidigt. Männliche Wombats zeigen Drohgebärden, wenn ein anderer (unwillkommener) Besucher zum Beispiel durch einen bevorzugten Fressplatz geht. Der Kopf wird von Seite zu Seite geschwungen und die Zähne gebleckt und damit geknirscht, zusätzlich werden knurrende Geräusche abgegeben. Dies ist oft ausreichend, um den Eindringling zu vertreiben. Kämpfe können allerdings stattfinden und ernst zunehmende Verletzungen werden von kraftvollen Bissen zugefügt.
Sie können über kürzere Strecken bis zu 40 km/h schnell rennen und entziehen sich der Gefahr auch durch Klettern und Schwimmen.
Ernährung [Bearbeiten]
Vorzugsweise in der Abendzeit verbringen Wombats zwischen drei und acht Stunden mit Grasen. Gefressen werden hauptsächlich einheimische, aber auch eingeschleppte Gräser, wobei junge Triebe bevorzugt werden. Weiterhin krautige Pflanzen und Moose, seltener auch Wurzeln von Sträuchern und Bäumen, sowie Pilze.
Die Möglichkeit Nahrung gezielt auszuwählen wird durch die geteilte Oberlippe unterstützt. Hierdurch können die Schneidezähne sehr nahe an den Boden gebracht und die kleinsten grünen Triebe erfasst werden. Der Geruchssinn spielt bei der Futterauswahl für diese überwiegend nachtaktiven Tiere vermutlich eine große Rolle.
Sie besitzen einen sehr langsamen, extrem effizienten Stoffwechsel. Um eine Mahlzeit zu verdauen, brauchen sie bis zu 14 Tage. Wombats gehören zu den effizientesten Wasserkonsumenten unter den Säugetieren. (Zum Vergleich: die auch an australische Verhältnisse angepassten Kängurus verbrauchen viermal soviel Wasser.)
Fortpflanzung [Bearbeiten]
Wombats vermehren sich üblicherweise das ganze Jahr über, in sehr trockenen Gegenden allerdings eher saisonal. Weibchen haben einen nach hinten geöffneten Beutel, sodass dieser bei der Bauaktivität nicht mit Erde vollgeschaufelt wird. Obwohl zwei Zitzen existieren, wird fast immer nur ein Junges aufgezogen. Der Nachwuchs wächst sechs bis acht Monate lang im Beutel heran und bleibt dann noch etwa ein Jahr in der Nähe der Mutter.
Die Geschlechtsreife wird nach zwei Jahren erreicht. Die Lebenserwartung beträgt in Freiheit mindestens fünf, in Gefangenschaft über 20 Jahre. Der nach Angaben des Duisburger Zoos älteste, in Gefangenschaft gehaltene Wombat, ein Wombatweibchen, wurde 34 Jahre alt. Es befand sich neun Jahre in diesem Zoo und starb Anfang September 2008.
Systematik [Bearbeiten]
Wombats gehören zur Ordnung Diprotodontia, die durch gemeinsame Merkmale des Kieferbaus und der Fußknochen definiert wird. In dieser Ordnung sind auch Kängurus, Kletterbeutler und Koalas zu finden.
Die Familie der Vombatidae umfasst zwei lebende Gattungen: Nacktnasenwombats (Vombatus) und Haarnasenwombats (Lasiorhinus). Fünf weitere Gattungen sind ausgestorben.
Man unterscheidet die folgenden drei Arten in zwei Gattungen:
- Nacktnasenwombat (Vombatus ursinus)
- Nördlicher Haarnasenwombat (Lasiorhinus krefftii)
- Südlicher Haarnasenwombat (Lasiorhinus latifrons)
Das Auftreten wombatähnlicher Tiere kann bis rund 25 Millionen Jahre (Oligozän) zurückverfolgt werden. Die Familie der Vombatidae trat vor rund 18 Millionen Jahren (Miozän) auf.
Die nächstähnliche Tierfamilie ist die der Koalas. Mit ihnen teilen die Wombats Ähnlichkeiten u.a. im Gebissaufbau, Schädelbasis und den sichelförmigen Kopf der Spermien. Allerdings gibt es eine Reihe von morphologischen Unterschieden, die beide Familien voneinander trennen. Ebenfalls den Wombats ähnlich waren die Diprotodons, Beuteltiere von der Größe eines Nashorns, die erst vor rund 40.000 Jahren ausstarben.
Bedrohung [Bearbeiten]
Mit der Besiedlung Australiens durch die Europäer wurde das Verbreitungsgebiet der Wombats eingeschränkt. Die Gründe dafür liegen in der Zerstörung ihres Lebensraumes, in der Nahrungskonkurrenz mit eingeschleppten Arten und in der direkten Bejagung. Vom Nördlichen Haarnasenwombat gibt es nur rund 110 Exemplare, die in einem kleinen Naturpark in Queensland leben, diese Art wird von der IUCN als stark bedroht gelistet. Die beiden anderen Arten sind noch häufiger und gelten nicht als gefährdet.
Literatur [Bearbeiten]
- Ronald M. Nowak: Walker’s mammals of the world. 6. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore 1999, ISBN 0-8018-5789-9.
- Dr. Arnfried Wünschmann: Die Plumpbeutler (Vombatidae). A. Ziemsen Verlag, Wittenberg Lutherstadt 1970, ISBN -.
Weblinks [Bearbeiten]
Freitag, 7. August 2009
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